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Gridfinity in der Praxis: echte Schubladen, echte Ordnung

Keine Renderings, keine Studio-Tricks. So sieht 3D-gedruckte Ordnung bei uns zuhause aus – und so kann sie bei dir aussehen.

Theorie ist schön, aber überzeugen tun echte Schubladen. Auf dieser Seite zeigen wir dir Beispiele aus unserem eigenen Haushalt: was vorher Chaos war, was danach seinen Platz hat, und wie das System mit deinen Bedürfnissen mitwächst.

Vorher / Nachher: die Küchenschublade

Jeder kennt diese eine Schublade. Frischhaltefolie, Alufolie, Backpapier, Messlöffel, ein Milchschäumer – alles liegt übereinander, nichts lässt sich greifen, ohne den Rest zu verschieben.

Mit ein paar gedruckten Einsätzen bekommt jedes Teil seinen festen Platz. Die Folienrollen stehen in beschrifteten Spendern mit Abreißkante, die kleinen Helfer sitzen in passenden Fächern. Aufziehen, sehen, greifen, weitermachen.

Küchenschublade vorher

Vorher: Alles drin, nichts auffindbar.

Küchenschublade nachher

Nachher: Frischhaltefolie, Alufolie und Backpapier – jeweils mit Abreißkante.

Das Raster kann mehr als eckige Kästen

Ein Behälter muss kein simpler Kasten sein. Du kannst Halter drucken, die genau ein Werkzeug umfassen – und die trotzdem ins selbe 42-mm-Raster klicken. So sitzt jedes Teil nicht nur an seinem Platz, sondern in seiner Form.

Genau das ist die Idee hinter Makernest: Aufbewahrung und clevere Alltagshelfer. Was als Kasten reicht, wird ein Kasten. Was eine Form braucht, bekommt eine Form.

Geformter Halter für Wera-Inbusschlüsselsatz

Ein geformter Halter staffelt den Inbussatz nach Größe – ein Griff, der richtige Schlüssel.

Schmale Leiste für Pinzetten

Für Pinzetten und feine Werkzeuge: jeder Schlitz hält genau eins.

Gridfinity wächst mit dir

Du musst nicht alles auf einmal lösen. Der Anfang ist eine leere Grundplatte – das Raster, in das später alles einzieht. Du steckst die ersten Behälter für das Werkzeug rein, das du täglich brauchst. Kommt mehr dazu, kommen mehr Behälter dazu – ohne Werkzeug, ohne Umbau.

Weil sich alles an dieselben 42 mm hält, passt jeder neue Behälter zu dem, was du schon hast. Wie das Raster genau funktioniert, erklären wir auf Was ist Gridfinity?

Leeres Gridfinity-Raster

Schritt eins: die Grundplatte. Ab hier wächst es.

Voll ausgebaute Werkzeugschublade

Dieselbe Schublade, ein paar Wochen später – jedes Teil hat seinen Platz gefunden.

Gridfinity denkt auch nach oben

Ordnung passiert nicht nur in der Fläche. Behälter gibt es in verschiedenen Höhen (in 7-mm-Schritten), sie lassen sich stapeln, und mit erhöhten Einsätzen siehst du auch die hintere Reihe – nichts versteckt sich mehr.

Auch in der Küche zahlt sich das aus: Der Schäumer liegt flach in seiner Schale, während die Folienspender daneben auf voller Höhe stehen. Eine Schublade, mehrere Ebenen, alles griffbereit.

Werkzeugschublade mit mehreren Ebenen

Flache Leisten vorne, höhere Fächer hinten – jede Höhe passt zum Inhalt.

Küchenschublade mit zwei Ebenen

Niedrig, wo es flach sein darf; hoch, wo es hoch sein muss.

Für jedes Hobby, jede Schublade

Das System ist egal, womit du arbeitest. Schrauben und Kleinteile lassen sich in beschrifteten Fächern zu einer kompletten Bibliothek sortieren – jede Größe sofort findbar. Genauso für Elektronik – Bauteile, Kabel, Module, Batterien, jedes in seinem Fach.

Schrauben-Bibliothek

Eine ganze Schrauben-Bibliothek: M2 bis M5, sortiert und beschriftet.

Elektronik-Schublade

Vom ESP-32 bis zur Knopfzelle – die Bastelschublade, die nie wieder wühlen lässt.

Ordnung im Büro

Der Schreibtisch sammelt alles: Stifte, Kabel, Ladegeräte, Sticky Notes, dieser eine USB-Stick, der nie da ist, wenn man ihn braucht. Eine Gridfinity-Schublade gibt jedem davon ein Fach – und der Schreibtisch bleibt frei für die Arbeit.

Ob im Homeoffice oder im Büro – dieselben 42 mm, dieselbe Logik. Du startest mit dem, was täglich auf dem Tisch liegt, und baust aus, wenn mehr dazukommt.

Büro-Schublade mit Gridfinity
Stifthalter aus Gridfinity

Base Grids für gängige Schränke

Den Anfang macht die richtige Grundplatte. Statt Millimeter zu messen, nutzt du eine, die schon auf deine Schublade passt. Für die verbreitetsten Möbel gibt es fertige Maße – allen voran die IKEA-Klassiker:

  • IKEA Alex – Roll- und Standcontainer am Schreibtisch. Die wohl beliebteste Gridfinity-Schublade überhaupt.
  • IKEA Maximera – Küchen- und Schrankauszüge der METOD-Küchen.

Sag uns einfach, in welche Schublade es soll – oder nenne uns Innenmaß und Möbelmodell. Wir liefern die passenden Grundplatten, bei Bedarf mit Abstandsstücken für den Rest, der nie ganz aufgeht.

Du hast ein anderes Möbelstück? Kein Problem – kontaktiere uns mit Modell und Maßen, wir finden die passende Platte.

Such dir deine Schublade aus

Starte mit einer passenden Grundplatte plus ein paar Behältern. Den Rest baust du nach und nach aus.