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Gridfinity: das Raster, das Ordnung möglich macht

Ein Raster. Unendlich viele Module. Und endlich eine Schublade, in der jedes Ding seinen Platz hat.

Gridfinity ist kein Produkt, sondern ein offener Standard. Ein cleveres Maß, an das sich tausende Maker auf der ganzen Welt halten – damit alles zusammenpasst. Wir bei Makernest drucken diese Module für dich, in Deutschland, auf Bestellung. Hier erklären wir dir, was dahintersteckt und warum wir das System lieben.

Die Idee in einem Satz

Gridfinity beantwortet eine simple Frage: Wohin mit dem ganzen Kleinkram? Schrauben, Bits, Stifte, Kabel, Würfel, Ladegeräte – Dinge, die in jeder Schublade durcheinanderrutschen. Gridfinity gibt jedem davon einen festen Platz.

Der Trick ist die Modularität. Du kombinierst kleine Behälter zu genau der Aufteilung, die dein Kram braucht – und änderst sie wieder, wenn sich dein Kram ändert. Nichts ist fest verbaut. Alles steckt einfach zusammen.

Wie es funktioniert

Gridfinity besteht aus zwei Teilen, die sich an ein festes Maß halten:

Die Grundplatte (Baseplate). Sie liegt in der Schublade oder auf dem Tisch und bildet das Raster. Jede Zelle misst 42 × 42 mm. Das ist die magische Zahl, an der sich alles ausrichtet.

Die Behälter (Bins). Sie stecken in den Zellen – ein 1×1-Kästchen für Schrauben, ein 2×4 für Bohrmaschinen-Aufsätze. In der Höhe wächst alles in 7-mm-Schritten. Magnete (6 × 2 mm) an den Rasterpunkten sorgen dafür, dass nichts verrutscht.

Weil sich jeder an dieselben 42 mm hält, passt ein Behälter aus einer Quelle in eine Grundplatte aus einer ganz anderen. Genau das macht das System so stark.

Die kurze Historie

Der Vorläufer: Maker und YouTuber Alexandre Chappel baute das modulare Assortment System (ModuBOX) – standardisierte Behälter, frei kombinierbar.

Der Durchbruch: Im April 2022 veröffentlichte Zack Freedman Gridfinity. Er legte 42 × 42 mm als Raster fest und stellte alles kostenlos unter die MIT-Lizenz.

Die Explosion: Weil jeder das Maß frei nutzen darf, entwarfen tausende Maker eigene Behälter. Heute gibt es zehntausende kompatible Gridfinity-Modelle. 

Von Alex bis Zack – und von dort zu dir.

Warum das System so gut ist

Es wächst mit dir

Du fängst mit einer Grundplatte und drei Behältern an. Brauchst du mehr, steckst du mehr dazu. Räumst du um, ziehst du die Behälter einfach in eine andere Schublade.

Es ist offen

Kein Hersteller besitzt Gridfinity. Das Maß gehört allen. Du bist nie an eine einzige Quelle gebunden – Teile von überall passen zusammen.

Es ist ehrlich modular

Keine Schrauben, kein Werkzeug, kein Zusammenbauen. Behälter rein, fertig. Aufteilung gefällt dir nicht mehr? Neu kombinieren dauert Sekunden.

Es macht Schluss mit Chaos

Weil jedes Teil einen festen Platz hat, räumt sich die Schublade fast von selbst auf. Du legst Dinge dorthin zurück, wo sie sichtbar hingehören.

So bekommst du Gridfinity bei Makernest

Du musst keinen 3D-Drucker besitzen und dich nicht durch tausende Dateien wühlen. Wir drucken die Module für dich – in Deutschland, auf Bestellung statt auf Lager. Du sagst uns, was du verstauen willst; wir liefern die passenden Behälter und Grundplatten.

Gedruckt wird überwiegend aus recyceltem PLA – wie wir das machen und warum, liest du auf Material & Filament.

Wir haben nicht was du brauchst?

Kein Problem! Schau auf gängigen 3D-Druck-Plattformen nach deinem Modell. Mit dem Stichwort „gridfinity“ findest du für fast alles eine Lösung – und wir drucken es für dich. Falls du nichts findest, kontaktiere uns mit deinem Problem, wir finden zusammen eine Lösung.

Fang mit einer Schublade an!

Eine Grundplatte, ein paar Behälter, eine aufgeräumte Schublade.